Samstag, 26. Oktober 2013

Nachtruhe

Kurz nach eins, mitten des Nachts,
In Körben und auf den Dielen krachts.

Unwesen wird hier grad getrieben,
Sie machen Lärm, als wärens sieben.

Die Flure rauf und wieder runter,
Die Strolche sind hellwach und putzmunter.

Man könnt ja einfach verriegeln, das Tor,
Dann käm das Gerappel gewiss leiser vor.

Doch eigentlich wart ich ganz gern,
Bis die Wesen herab kommen von ihrem Stern.

Wart, dass sie sich zu mir gesellen,
Und damit aufhören, sich anzubellen.

Sich auf die Decke legen und die Augen schließen,
Sich lang machen und Streicheln genießen.

Dafür lässt man Kobolde doch gerne fliegen,
In der Hoffnung, dass gelassene Momente überwiegen.

Dosinchen

Kommentare:

  1. Das hast du aber schön gereimt, Dosinchen :-D Da können sind unsere Dosies nur anschließen, aber was soll Katz machen, wenn sie am gaaanz frühen Morgen schon wach ist :-D
    Schnurrer Engel

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  2. Hallo, Dosinchen,

    du kannst ja ganz vortrefflich reimen. Ein sehr passendes Gedicht!!!
    Katzen sind nun mal Nachschwärmer und wenn man am Tage genug gepennt hat, wird man nachts mobil.
    Wenn man dann noch zu zweit ist, macht das Ganze noch viel mehr Spaß!!!
    Ich hoffe aber, dass die beiden Katzenmädchen euch manchmal auch schlafen lassen.

    Einen schönen Sonntag und liebe Grüße von

    Elke

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    1. Danke euch beiden!!
      Na klar lassen die Racker uns auch mal schlafen. Tatsächlich machen wir manchmal einfach die Türe zu :/ Aber ich war Strohwitwe und wollte nicht alleine einschlafen, also hab ich geduldig abgewartet :)

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  3. Hehe ... gut gedichtet :)
    LG Michaela

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