Mittwoch, 28. Januar 2015

Freigang?

Es war ja von vorn herein geplant, dass die Miezen ihre Freiheit genießen dürfen, sobald wir uns im Haus eingelebt haben. Ich hab eben die Haustüre einen Spalt auf gelassen und mich mit einer Tüte Dreamies auf die Stufen gesetzt. Zum Raus locken waren die nicht gedacht - war auch gar nicht nötig - sondern zum zurück rufen... Pustekuchen. Die Gutties waren völlig uninteressant. Zu Anfang war ich auch noch recht cool. Aber als die Kuh mit gestrecktem Köppi nach vorne "preschte" und das Linchen um das Hauseck ausser Sichtweite war, da hab ich plötzlich jedes Auto vorne auf der Straße als voll bedrohlich empfunden und hab Panik bekommen. Die Kuh gegriffen  und ins Haus geschoben, Türe zu. Das Linchen vor lauter Schreck fast davon erschreckt, ergriffen, jedes Maunzen ignoriert und ins Haus verfrachtet. Ei herrje! Ob ich sie jemals ziehen lassen kann?!

Und dann, oben im Bad, ein erneuter Schreck:


Vielleicht sollte ich die Tigerinnen doch nicht raus lassen... Eine der beiden wird schließlich sieben Jahre Pech haben.

Kommentare:

  1. Liebe Ute,
    schon gestern wollte ich fragen, ob die beiden auch ins Freie dürfen und wollte Dir erzählen, wie wir es angefangen haben, unsere heraus zu lassen.
    Interessiert?
    Wir haben unsere Kater ein paar Wochen im Hause gelassen, genau wie Ihr.
    Dann haben wir jeder einen Kater (1/2 Jahr und etwa 2 oder3 Jahre alt, Freigang gewöhnt, da Bauernhof-Auffang-Katzen) auf den Arm genommen und sind die Grundstücksgrenzen mit ihnen abgelaufen. Das war für die Nachbarn, so sie es registrierten, sicher amüsanter als es wichtig für die Kater war.
    Obwohl, die Grundstücksgrenzen wissen sie sehr wohl, gehen aber natürlich über sie hinaus; der eine mehr, der andere weniger.
    Ich habe genau wie Du mit Leckerlies sozusagen bei Fuß gestanden um Schlimmes im Keime zu unterdrücken. Habe sie nach rel. kurzer Zeit gerufen, Leckerlies verteilt und/oder gelobt und sie auch wieder ziehen lassen. Die Rufabstände halte ich auch heute noch recht kurz, im Sommer so höchstens 1 Stunde, im Winter deutlich weniger, und in aller Regel kommen sie auch mehr oder weniger rasant nach Hause.
    Und wenn ich (Gott-sei-Dank selten) ungewöhnlich oft rufen muß, rutscht mir das Herz in die Hose und ich telefoniere mit der netten Nachbarin, laufe in jede Ecke des Gartens und in die Gerätehütte und umrunde auch schon 'mal die nähere Umgebung. Meistens, aber leider nicht immer, haben sie dann ganz in der Nähe im SEHR interessanten Unterholz gesessen und kommen irgendwann gemütlich heim. Ist aber auch schon 1-2 mal vorgekommen, daß sie gar nicht mehr draußen waren und ich das gar nicht mitbekommen habe oder beim 1000maligen rein und raus den Überblick verloren habe, und sie mich dann kopfschüttelnd ansehen, wenn ich sie im Sessel oder so finde.
    Wir haben keine Katzenklappe, sondern bei uns gehen die beiden nach Wunsch nur mit unserem ok ins Freie, manchmal im Minuten-Takt; wenn wir nicht zuhause sind, bleiben die Katzen drinnen.
    Was Du geschrieben hast, kann ich so gut nachvollziehen; ich bin immer heilfroh, wenn es Abend ist und alle unter Dach und Fach sind.
    Wir wohnen relativ ländlich, aber Autos, schnelle Motorräder und andere Bedrohungen kennen wir auch.
    Es ist ein Risiko und ich bin mir dessen immer bewußt, deswegen auch das Zur-Ruhe-kommen erst, wenn sie daheim sind.
    Ich hatte schon einmal einen Kater, der 13 Jahre lang mit mir in einer kleinen Wohnung lebte - auch kein gerechtes Katzenleben.
    Man kann aber auch den Garten gänzlich einzäunen, da gibt es spezielle Zäune. Wißt Ihr aber schon, nicht?

    Wir hatten die Nachbarn eingeladen, unsere Neuzugänge bekannt zu machen und darum zu bitten, die Katzen nicht schmerzhaft zu vertreiben, sondern ggf. mit Wasser zu bespritzen.
    Es gibt einige richtige Katzenliebhaber, aber auch genug, die den Katzen wer-weiß-was unterstellen und sie fortjagen. Katzenfreunde in der Nachbarschaft sind sehr beruhigend und ggf. hilfreich.

    Ich wünsche Euch und den beiden Mädchen eine sorgenfreie, lustige Zeit in Haus und Garten

    liebe Grüße,
    Bärbel

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  2. Und übrigens: der einzige, der Pech hat, ist der Spiegel, denn der lebt keine 7 Jahre mehr.

    ;-)

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  3. Liebe Bärbel,
    Ich dank dir so für deinen Kommentar! Hat mich doch sehr beruhigt, dass andere auch so große Sorgen haben. Ich warte ja irgendwie auf einen ruhigen Samstag oder Sonntag, ohne Termine, wo ich die beiden einfach mal ziehen lassen kann. Die beiden können ja eh nicht ohne mich :D Wir werden jedenfalls berichten ;)

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